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Messer - Scheren

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Fast jedes Material lässt sich Sägen. Dafür benötigt man stets die richtige Säge und das richtige Sägeblatt, passend zum Einsatzzweck:

- Handsäge,
- Stichsäge,
- Säbelsäge / Tigersäge
- Bandsäge oder auch
- Kreissäge.

Bei den Sägeblättern ist das zu sägende Material und die Dicke ausschlaggebend. Besonders für die Anwendung im Metall-Bereich ist die Zahnteilung entscheidend. Das besagt, wie viele Zähne auf einem Zoll Sägelänge (z.B. 18z/" = 18 Zähe auf einem Zoll) des Sägeblattes vorhanden sind.

Bei allen Materialien erlauben wenige Zähne auf dem Blatt schnelles Sägen mit einem groben Schnitt. Besonders bei Metall kommt es dabei auch auf die Dicke des Materials an. Bei einer zu groben Zahnteilung können die Zähe abbrechen oder ausreißen. Dabei gilt die sogenannte 3-Zahn-Regel: 1 Zahn dringt in das Werkstück ein, 1 Zahn ist vollständig im Werkstück und 1 Zahn ist kurz vor dem Austreten aus dem Werkstück.

Bei Rohren, die meistens eine dünne Wandstärke haben, hat sich eine Zahnteilung von 18 Zähnen per Zoll bewährt. Ist der Werkstoff sehr zäh (z.B. VA) kann eine höhere Zähnezahl die Haltbarkeit von Sägeblatt und auch der Maschine erhöhen.

Bei Messern sollte sich die Wahl nach Material, Dicke und Einsatzzweck richten:

- Messer mit auswechselbaren Klingen ermöglichen ein konstantes Arbeiten mit einer immer wieder scharfen Klinge.
- Messer mit einer festen Klinge lassen sich besser führen und brechen nicht so leicht wie die dünneren Klingen.
- Eine Besonderheit sind die sogenannten Sicherheitsmesser, bei denen die auswechselbaren Klingen durch eine Feder immer zurück ins Heft gezogen werden sobald der "Rausschiebeschlitten" losgelassen wird.

Bei den Wechselklingen unterscheidet man zwischen:
- Trapez-Klingen (hauptsächlich für das Abschneiden auf einer festen Unterlage),
- Hakenklingen (zum Schneiden ohne Beschädigung des Untergrundes).

Beide vorgenannten Wechselklingen sind zweiseitig zu benutzen. Ein anderes Prinzip bieten die Abbrechklingen, die an vorgestanzten Sollbruchstellen mit einer Bruchkerbe (meist in der abnehmbaren Endkappe des Messers) abgebrochen werden können, um so einen neuen scharfen Klingenabschnitt zu nutzen.

Bei Blechscheren gibt es "rechte" und "linke" Ausführungen. Rechts und links bezeichnet hierbei nicht, ob die Blechscheren für Rechts- oder Linkshänder gebaut sind. Mit einer rechten Blechschere kann man einen Bogen oder eine Rundung mit Verlauf nach rechts ins Blech schneiden. Die linke Blechschere ist dafür gebaut, einen Bogen oder eine Rundung mit Verlauf nach links zu schneiden. Dieser bauliche Unterschied ist erforderlich, da sonst beim Schneiden von Bögen oder Rundungen ein Teil des abgeschnittenen Bleches an der Schere anstößt und man dann nicht weiter schneiden kann.

Weiterhin unterscheidet man zwischen "Ideal"-Blechschere, "Loch"-Blechschere und "Durchlauf"-Blechschere. Es gibt von diesen drei Scheren-Typen noch weitere Sonderausführungen:
- Mit einer Ideal-Blechschere kann man gut gerade Schnitte ausführen und auch Bögen oder Rundungen mit einem größeren Radius.
- Loch-Blechscheren haben schmalere Schneidkörper und können damit auch engere Radien erzeugen.
- Durchlauf-Blechscheren haben meistens längere Schneidkörper und sind nur für gerade Schnitte ausgelegt.

Eine weitere Unterscheidung ist die Art der Kraftübertragung:
- "Normale" Blechscheren erzeugen ihre Schneidkraft über die beiden Handgriffe und haben teilweise eine Feder um das Wiederöffnen der Schneidkörper zu unterstützen. Bei filigranen Arbeiten wird diese normale Blechschere bevorzugt verwendet, da sie feiner zu dosieren ist.
- Als zweites gibt es die Blechscheren mit "Übersetzung". Hierbei wird über ein Hebelsystem die Schneidkraft vergrößert.

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